Herzlich willkommen auf unserem Biolandhof 

Seit 1907 bewirtschaftet die Familie Schreyer ihren Hof im Weiler Riedhof bei Stötten am Auerberg. Einige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, 1959, stellte Sylvester Schreyer die Bewirtschaftung auf biologisch dynamische Wirtschaftsweise um. 1969 übernahmen Stefans Eltern Rudolf und Margarete den Betrieb und wechselten zu organisch biologischem Landbau nach Dr. Müller aus der Schweiz. 

Nachdem 2007 Stefan den Betrieb übernommen hatte, begann er mit Kurzrasenweide und saisonaler Abkalbung. Die Milchkühe sind dabei im Sommer Tag und Nacht auf der Weide und werden nur zum Melken in den Laufstall geholt, die Kälber kommen überwiegend in den Wintermonaten zur Welt.


2008 erwarb Stefan eine Kleinbrenner-Lizenz zur Verwertung des eigenen Obstes und der Wildfrüchte rund um den Hof, aus denen er Edelbrände und Liköre herstellt, die bei unseren Kunden sehr beliebt sind und einen reißenden Absatz erfahren.




Seit 2018 produzieren wir Heumilch und lassen peu à peu die Kälber des Mastviehs von Ammenkühen aufziehen. Dies hat den Vorteil, dass ältere Kühe, die aus der Michproduktion fallen, als Ammen noch auf dem Hof bleiben können.

In der Direktvermarktung bieten wir das Bio Fleisch der Masttiere – Ochsen, Färsen und Kälber – sowie Rinderschinken aus eigener Herstellung an.


2018 begann Renate Schreyer  mit der Herstellung von getrockneten Hundeleckereien, die ohne Konservierungsmittel auskommen. Im Sinne von „From nose to tail“ verwenden wir in unserem Biofamilienbetrieb somit alles von unseren Tieren, bei artgerechter Haltung und in einem respektvollen Umgang mit ihnen.


Unser Stall ist fertig 

Vielen Dank an alle Freunde, Bekannte, Familie, Kunden und unsere Regierung für die Unterstütztung, damit wir noch mehr Komfort für unsere Tiere umsetzen konnten.

Lernen Sie uns kennen

Stefan und Renate Schreyer – ein starkes Team 


 

Wenn ein Hof wie der von Stefan und Renate Schreyer seit 60 Jahren nach Bio-Kriterien bewirtschaftet wird, ist das schon bemerkenswert. Immerhin existierte damals, 1959, als Stefans Großvater sich entschloss, auf Bio umzustellen, nur der Demeter-Verband. Zehn Jahre später wechselten dann seine Eltern zum neugegründeten Bioland-Verband, und dort engagiert sich auch Stefan zunehmend, um die Zukunft der Region mit rund 700 Bioland-Bauern mitzugestalten und dem Öko-Landbau eine gute Basis zu verschaffen. 

Das wird versucht, indem man der üblichen Verbands-Zertifizierung noch eine Stufe hinzufügt, die die Förderung der Biodiversität würdigt. Damit ergeben sich Anknüpfungspunkte vor allem in der Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden. Bei der Etablierung dieser Zusatzqualifikation will man ein Vorgehen nach strengen Regeln, wie sie für die Zertifizierung nötig sind, vermeiden und damit den besonderen Gegebenheiten an den jeweiligen Standorten der Betriebe gerecht werden. Das Stichwort hierzu heißt "Flexibilisierung". Dadurch soll die Leistungsbewertung zur Biodiversität in Skalen abgebildet werden, was sowohl eine individuelle Schwerpunktsetzung der Landwirte erlaubt als auch eine Entwicklung in diversen Bereichen zulässt. 

Stefan Schreyer hat den Betrieb 2007 übernommen und begann mit der Bewirtschaftung der Grünflächen als Kurzrasenweide und mit saisonaler Abkalbung. Die Milchkühe sind dabei im Sommer Tag und Nacht auf der Weide und werden nur zum Melken in den Laufstall geholt, die Kälber kommen überwiegend in den Wintermonaten zur Welt.Seit 2018 wird Heumilch produziert und die Kälber des Mastviehs werden immer öfter von Ammenkühen aufgezogen. Dadurch können ältere Kühe, die wegen nachlassender Melkleistung aus der Milchproduktion fallen, als Ammen noch auf dem Hof bleiben. 

Das Bio-Fleisch der Masttiere – Ochsen, Färsen, Kälber – sowie Rinderschinken aus eigener Herstellung werden direkt ab Hof vermarktet, die Milch geht als Heumilch an die "Allgäue Milch Käse". 

Auch Streuobstwiesen gehören zum Hof und Wildfrüchte säumen die Wiesen – und um die Früchte zu verarbeiten erwarb Stefan vor gut zehn Jahren eine Kleinbrenner-Lizenz. Seither stellt er exquisite Edelbrände und Liköre her, die reißenden Absatz finden. 

Nichts, was der Hof hervorbringt, verschwenden – diesem Grundsatz haben sich die Schreyers verschrieben, und das wird bis ins kleinste Detail beherzigt. So kam Renate Schreyer 2018 auf den Gedanken, aus den Schlachtabfällen getrocknete Hundeleckereien herzustellen, die ohne Konservierungsstoffe auskommen und von bei den vierbeinigen Lieblingen bestens ankommen. 

 Wenn es die Zeit erlaubt, frönen beide ihrer Motorrad-Leidenschaft und gehen auf Touren. Schließlich haben sie sich bei einem Motorrad-Treffen in Dachau vor Jahren kennen und lieben gelernt. Und auch sonst ergänzen sich die beiden bestens und bringen ihre jeweiligen Stärken in den Betrieb ein: Stefan mit seinem Engagement bei Bioland und aktiv in der Weiterentwicklung mit der Beweidung und dem Ammenprojekt, Renate als ehemalige Fleischereifachverkäuferin mit ihrem natürlichen Verkaufstalent und ihrer Freude am Kundenkontakt im Hofladen. – Ein starkes Team also.